Ich nehm den oberen Weg
Ich wähle den oberen Weg. Warum? Unten kenne ich schon, ist ganz nett. Das ist ja das schöne am Wandern, neues zu entdecken. Andererseits sollten wir auch nicht ziellos umherwandeln. Das tun unsere Politiker, und wir wissen was dabei herauskommt Täglich leiden wir unter den Folgen hirnloser Umsetzungen von inkompetenten Personen. Aber, um zu unserem Bild zurückzukehren, ist in diesem Fall ja zumindest die richtige Richtung angegeben. Nur die Beschreibung fehlt halt.
Objekte am Donauufer
In Bad Deutsch-Altenburg liegen auf einem Grundstück dieses Objekte aufgestapelt herum. Hunderte, wie es scheint. Hat hier Putin seine ausgemusterten Raketen eingelagert? Nein, es sind Bojen die hier herumliegen. Einige sind schon von starker Korrosion befallen, nach dem langen Dienst in der Donau. Andere sind anscheinend noch neuer und warten auf einen Einsatz. Schließlich muss beim Schiffsverkehr auf der Donau Ordnung herrschen.
Müll und Kaugummis
Eine typische Bushaltestelle in Deutsch Wagram. Wir sind halt eine typische Schulstadt, so gibt es auch heute noch an fast jeder Ecke diese Kaugummiautomaten. Mit 20 Cent ist man schon dabei. Wer mehr als nur auf mindestens 500 verschiedenen gesundheitsschädlichen und mit Sicherheit sehr gut schmeckenden Stoffen herumkauen mag, kann für 2 Euro am Automaten daneben so eine große Kugel mit einer tollen Überraschung drinnen rauslassen, z.B. eine Paw-Patrol Figur oder irgendeinen Heldenkämpfer. Das verkürzt dann auch die Wartezeit auf den Bus. Und wem es trotzdem zu langweilig wird, der kritzelt einfach einen lässigen Spruch auf die Bank oder auf den Mülleimer. Oft wird über den Fußballverein aus dem 10. Wiener Bezirk geschrieben.
Kacken wie die Römer
Die Römer waren ein sehr fortschrittliches zivilisiertes Volk. Sie hatten diese Latrina. Die Fäkalien flossen durch einen Kanal in eine Klärgrube oder einen Graben ab. Die römischen Toiletten waren auch ein Zentrum der Kommunikation. Hier saß man nebeneinander und tauschte in Gesprächen Infos aus, quasi wie Frauen beim Friseur. Kübel mit Wasser waren aufgestellt, in denen sich Schwämme befanden, die man zur Reinigung nach einer großen Sitzung verwendete. Oft war noch vor den Latrinas eine schmale Wasserrinne im Boden eingelassen, in denen der Schwamm befeuchtet und gewaschen wurde. Große Latrinas befanden sich in Privathäusern reicher Bürger, sonst vor allem in Thermen und natürlich öffentlichen Gebäuden. Die beliebten Treffpunkte waren damals keine stillen Örtchen, und niemand brauchte sich beim Klogang zu schämen. Sauberkeit und Hygiene war für damalige Verhältnisse großgeschrieben. Und die Toiletten waren mit Sicherheit sauberer als so manches U-Bahn Klo heute oder gar das WC in der Arbeit, das meistens absichtlich beschissen verlassen wird, um den Kollegen hinterhältig eins reinzuwischen.
Sommer Sonne Sonnenblumen
Unser Sommerurlaub steht vor der Tür. Hurra! Was passt da nicht besser zur Einstimmung als dieses Bild von den Marchfelder Sonnenblumen bei Helmahof. Man muss ihnen halt Wasser geben, sonst hängen die Köpfe. Vor allem kommende Woche, wo über 42 Grad angesagt sind. Dann noch ein bisschen Wind dazu, das sich die Windräder drehen, dann brauchen wir weniger Öl und Kohle verheizen. Greta hüpft im Kreis. Aber ab morgen gibt's kein Gas mehr, aus die Maus. Ab Herbst gleich ab in die Kurzarbeit? Oder mit Corona auf die Intensivstation, falls überhaupt noch was frei ist. Doch jetzt freuen wir uns erstmal auf den Sommerurlaub.
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