Radfahren verboten
In den Donauauen bei Eckartsau, im Nationalpark da hinterm Schloss, quert ja der Marchfelddamm zum Hochwasserschutz das Gelände. Auf eben diesem Damm verläuft der bekannte internationale Donauradweg. Geht man nun vom Schlosspark Eckartsau aus hier weiter geradeaus, kommt man zweifelsohne ins Radfahrverbot. Der Haken an der ganzen Sache ist, das sich keine Sau dran hält. Und es sind jetzt nicht die Wildschweine gemeint, die den Spuren nach hier zahlreich unterwegs sind. Als wir vor Ort waren, kamen mehr Radfahrer als Fußgänger an uns vorbei. Also was soll uns das Schild hier sagen? Vielleicht das, was dazu gekritzelt wurde. Also nächstes Mal ohne Kinder herkommen, und dann einfach auf der grünen Wiese... Hurra die Waldfee!
Ich nehm den oberen Weg
Ich wähle den oberen Weg. Warum? Unten kenne ich schon, ist ganz nett. Das ist ja das schöne am Wandern, neues zu entdecken. Andererseits sollten wir auch nicht ziellos umherwandeln. Das tun unsere Politiker, und wir wissen was dabei herauskommt Täglich leiden wir unter den Folgen hirnloser Umsetzungen von inkompetenten Personen. Aber, um zu unserem Bild zurückzukehren, ist in diesem Fall ja zumindest die richtige Richtung angegeben. Nur die Beschreibung fehlt halt.
Objekte am Donauufer
In Bad Deutsch-Altenburg liegen auf einem Grundstück dieses Objekte aufgestapelt herum. Hunderte, wie es scheint. Hat hier Putin seine ausgemusterten Raketen eingelagert? Nein, es sind Bojen die hier herumliegen. Einige sind schon von starker Korrosion befallen, nach dem langen Dienst in der Donau. Andere sind anscheinend noch neuer und warten auf einen Einsatz. Schließlich muss beim Schiffsverkehr auf der Donau Ordnung herrschen.
Müll und Kaugummis
Eine typische Bushaltestelle in Deutsch Wagram. Wir sind halt eine typische Schulstadt, so gibt es auch heute noch an fast jeder Ecke diese Kaugummiautomaten. Mit 20 Cent ist man schon dabei. Wer mehr als nur auf mindestens 500 verschiedenen gesundheitsschädlichen und mit Sicherheit sehr gut schmeckenden Stoffen herumkauen mag, kann für 2 Euro am Automaten daneben so eine große Kugel mit einer tollen Überraschung drinnen rauslassen, z.B. eine Paw-Patrol Figur oder irgendeinen Heldenkämpfer. Das verkürzt dann auch die Wartezeit auf den Bus. Und wem es trotzdem zu langweilig wird, der kritzelt einfach einen lässigen Spruch auf die Bank oder auf den Mülleimer. Oft wird über den Fußballverein aus dem 10. Wiener Bezirk geschrieben.
Kacken wie die Römer
Die Römer waren ein sehr fortschrittliches zivilisiertes Volk. Sie hatten diese Latrina. Die Fäkalien flossen durch einen Kanal in eine Klärgrube oder einen Graben ab. Die römischen Toiletten waren auch ein Zentrum der Kommunikation. Hier saß man nebeneinander und tauschte in Gesprächen Infos aus, quasi wie Frauen beim Friseur. Kübel mit Wasser waren aufgestellt, in denen sich Schwämme befanden, die man zur Reinigung nach einer großen Sitzung verwendete. Oft war noch vor den Latrinas eine schmale Wasserrinne im Boden eingelassen, in denen der Schwamm befeuchtet und gewaschen wurde. Große Latrinas befanden sich in Privathäusern reicher Bürger, sonst vor allem in Thermen und natürlich öffentlichen Gebäuden. Die beliebten Treffpunkte waren damals keine stillen Örtchen, und niemand brauchte sich beim Klogang zu schämen. Sauberkeit und Hygiene war für damalige Verhältnisse großgeschrieben. Und die Toiletten waren mit Sicherheit sauberer als so manches U-Bahn Klo heute oder gar das WC in der Arbeit, das meistens absichtlich beschissen verlassen wird, um den Kollegen hinterhältig eins reinzuwischen.
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